Gemeinsam können wir die Welt retten – lasst uns noch heute damit beginnen! Ensemble, nous pouvons sauver la planète – commençons aujourd’hui !

Nachhaltigkeit und Ökologie: 61 Schülerinnen und Schüler aus Untergriesbach und Limoges / Frankreich arbeiten an einem gemeinsamen Projekt.

 

Nach zweieinhalb Jahren ohne Schüleraustausch hieß es im Oktober 2022 endlich wieder: „Wir fahren nach Frankreich!“ Das Gymnasium Untergriesbach verfügt dank der Bemühungen Markus Schlagers über eine Erasmus-Akkreditierung. Der Schüleraustausch 2022/2023 ist Bestandteil des mit EU-Mitteln geförderten Projekts, das sich mit nachhaltiger Entwicklung beschäftigt.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ließen sich nicht nur auf das Abenteuer „Schüleraustausch“ ein, sondern beschäftigten sich intensiv mit ökologischen Themen und durften in Frankreich, Deutschland und Österreich wirksame Wege zum Schutz unseres Planeten kennen lernen. Die deutsch-französisch-österreichische Schülergruppe besuchte in Limoges motivierende kleine Projekte: Gleich neben der Partnerschule gibt es ein sozioökologisches Projekt, die Gemeinschaftsgärten, les jardins partagés. Gemeinsames Garteln und gemeinsames Ernten unterschiedlicher Generationen und unterschiedlicher sozialer Schichten. Auch in dem Ökomodelldorf „Village Le Peuplier“ steht das ökologische Miteinander im Vordergrund. Faszinierend hier die ressourcenschonende Gesamtkonzeption und der Mut zur Veränderung, den die Initiatoren beweisen. In diesem nachhaltigen Modelldorf kann man sich Büroräume teilen, Körper und Geist pflegen oder Produkte aus ökologischem Landbau genießen. In einer Diskussionsrunde tauschten sich die Jugendlichen aus Untergriesbach und Limoges über Nachhaltigkeit und den Mut zur Veränderung aus, bevor sie auf dem Gelände der ehemaligen Industriebrache Yoga praktizierten. An der Schule, dem Collège Donzelot, waren die deutschen Jugendlichen zu Gast im Club d’environnement, der unserer Umwelt-AG entspricht. Schnell konnten sie erkennen, dass die Anstrengungen um den Planeten nicht an der Landesgrenze Halt machen; uns beschäftigen ganz ähnliche Themen, freilich in Abhängigkeit von den Vorgaben der französischen, österreichischen oder deutschen Politik.

Der Ausflug ins Marais Poitevin und nach La Rochelle ließ erahnen, wie vielfältig Flora und Fauna der Küstenregion und des Atlantiks sind. Neben faszinierenden Eindrücken nehmen die Teilnehmer den plakativen Aufruf: „Das Meer ist kein Mülleimer!“ – „La mer n’est pas une poubelle!“ mit nach Hause.

 

 

Am 28.02.2023 traf die französische Schülergruppe am Gymnasium Untergriesbach ein. In der zweiten Austauschwoche beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler aus Frankreich, Österreich und Deutschland ebenfalls mit dem Themenkomplex Ökologie und Nachhaltigkeit. Nachdem die Schülergruppe im Haus am Strom in Teams solarbetriebene Fahrzeuge baute, setzte sie sich bei einem Gang über die Jochensteiner Schleuse kritisch mit dem Thema Wasserkraft auseinander. Im Linzer Ars Electronica wurden die Jugendlichen im Deep Space K8 auf Planet B willkommen geheißen und begaben sich auf eine Zeitreise ins Jahr 2050. Ein abschließender Ausflug führte die Schülerinnen und Schüler in den Nationalpark. Vier Waldführer brachten den Jugendlichen die Idee des Nationalparks näher und erklärten die Entstehung einer Waldwildnis. Der Bayerische Wald verabschiedete sich besonders schön von den Gästen aus dem fernen Limoges. Die magische Stimmung, die die Gruppe am Gipfel des Lusens erleben durfte, beeindruckte sichtlich. Nach einer abschließenden Präsentation der beiden Projektwochen hieß es am 07.03.2023 Abschied nehmen.

Wir blicken zurück auf zwei sehr bereichernde Wochen, die den Fokus zwar auf Nachhaltigkeit und Ökologie legten, aber auch und vor allem den europäischen Gedanken lebendig werden ließen. So unterstrichen der Bürgermeister der Gemeinde Untergriesbachs, Herrmann Duschl, und die Schulleiterin des Gymnasium Untergriesbach, Dr. Nadiane Kreipl, während des gesunden Begrüßungsfrühstücks die herausragende Bedeutung des Schüleraustausches auf dem Weg zu einem geeinten Europa. Gemeinsam können wir die Welt retten und noch viel mehr!

 

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