Kriminalität aus wissenschaftlicher Perspektive – Auftaktveranstaltung am Gymnasium Untergriesbach

Mit einer Auftaktveranstaltung zum Thema „Kriminalität“ hat das Gymnasium Untergriesbach die diesjährige Wissenschaftswoche für die 11. Jahrgangsstufe eröffnet. Ziel dieser besonderen Unterrichtswoche ist es, Schülerinnen und Schüler an selbstständiges, wissenschaftsorientiertes Arbeiten heranzuführen und sie auf kommende Anforderungen der gymnasialen Oberstufe vorzubereiten.

Harald Täuber, ständiger Vertreter der Schulleitung, sowie die Klassenleiter Elisabeth Maier und Robert Zauner führten durch die Veranstaltung und erklärten den organisatorischen Rahmen sowie die Erwartungen für die kommende Woche.

Den Höhepunkt bildete ein Vortrag von Elisabeth Klenk aus dem Bayerischen Justizministerium. Sie referierte über das komplexe Thema Kriminalität. Dabei zeigte sie eindrucksvoll, wie vielgestaltig dieses gesellschaftliche Phänomen tatsächlich ist. Die Juristin führte die Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Kriminalitätsformen, erläuterte statistische Erfassungsmethoden und beleuchtete sowohl die Ursachen als auch präventive Maßnahmen. Besonders spannend: Elisabeth Klenk verdeutlichte anhand konkreter Beispiele, dass sich Kriminalität aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln erforschen lässt – rechtlich, gesellschaftswissenschaftlich oder aus einer soziologischen Perspektive.

Der Vortrag lieferte zugleich inhaltliche Impulse für die weitere Arbeit der Jugendlichen. In den kommenden Tagen entwickeln sie eigene Fragestellungen zum Rahmenthema, recherchieren geeignete Quellen, werten Materialien aus und dokumentieren ihren Arbeitsprozess. Zum Abschluss der Wissenschaftswoche präsentieren die Gruppen ihre Ergebnisse und reflektieren ihr Vorgehen.